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Information
und Engagement
Bei aller Farbenpracht und Vitalität der afrikanischen
Kultur soll nicht übersehen werden, dass der afrikanische Kontinent
mit vielen Problemen zu kämpfen hat. Auch dieses Jahr wird es auf
den Afrika Tagen wieder ein umfangreiches Informationsprogramm geben.
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10 Jahre Städtepartnerschaft
München-Harare
Auf den Afrika Tagen München werden anlässlich
des Bestehens der Städtepartnerschaft Infos und
viele Bildern über Zimbabwe, Harare und die Städtepartnerschaft
gezeigt - präsentiert vom Münchner Bürgermeister Hep
Monatzeder und Schirmherr der Afrika Tage,
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dem Verein München für Harare
e.V., dem Arbeitskreis HaMuPa (Harare München
Partnerschaft) und dem Menschenrechtsbüro für Zimbabwe
"ESS" (Ecumenical Support Services) " mit Zimbabwischer
Live-Musik von Pamuzinda München
Sonntag, 21. Mai 2006, 13:00 bis 15:00 Uhr, auf der
Bühne
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Aus der Chronik der Städtepartnerschaft
1996: Am 1. April unterzeichen die Oberbürgermeister
beider Städte in Harare die Partnerschaftsurkunden.
Anschließend beginnt ein intensives Austausch-Programm
sowohl zwischen den Stadtverwaltungen als auch auf kultureller
und bürgerschaftlicher Ebene. Der ehrenamtliche Arbeitskreis
"Städtepartnerschaft Harare" (heute HaMuPa) wird gegründet.
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| Weitere
Informationen unter: www.muenchen-fuer-harare.de |
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Zum dritten Mal Charity-Partner der
Afrika Tage München: Die Deutsche Welthungerhilfe
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Zum dritten Mal ist die Deutsche
Welthungerhilfe als Charity-Partner auf den Münchener
Afrika Tagen vertreten und bittet alle Besucherinnen
und Besucher herzlichst um Unterstützung ihrer Arbeit
in Ghana und Mosambik. An ihrem Stand auf dem Bazar
bietet sie Informationen, Gelegenheit zu persönlichen
Gesprächen und den ultimativen Afrika-Wissenstest.
Im Programm der Afrika Tage ist die Welthungerhilfe
durch einen ihrer "Kulturbotschafter", den preisgekrönten
Kinderbuchautor Patrick Addai aus Ghana, vertreten,
der als Erzähler im Kinderprogramm
auftritt.
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Und das sind die Charity-Projekte der Afrika Tage
München 2006:
Ghana: Am Ende der Hierarchie unter den Straßenkindern
Ghanas stehen die Kinder behinderter Eltern. Die Welthungerhilfe
bietet vielen von ihnen in der Hauptstadt Accra ein
Zuhause im "Kinder Paradise". Sie finden dort Geborgenheit,
Bildungschancen und die Aussicht auf eine menschenwürdige
Zukunft.
Mosambik: Ohne Bildung gibt es für die Kinder
im Distrikt Mabote keinen Ausweg aus der extremen Armut.
Die Welthungerhilfe ermöglicht Kindern den Schulbesuch
durch die Förderung von regelmäßigen Schulmahlzeiten,
Unterrichtsmaterialien und Lehrerfortbildungen.
Projektbeschreibung
"Kinder Paradise" (143 KB)
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| Ihre Präsenz auf den Afrika
Tagen ist der Auftakt zu einer Reihe weiterer Aktionen
und Veranstaltungen in München, denn die bayrische Landeshauptstadt
unterstützt die Welthungerhilfe in diesem Jahr als Städtepartner
2006 in besonderer Weise. |
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| Weitere
Informationen unter: www.welthungerhilfe.de/muenchen_hilft.html
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Care Deutschland e.V.:
Frei im Wandern und im Geist - Tuareg
CARE Deutschland e.V. lädt Sie auf
den Afrika Tagen München 2006 zur Begegnung mit Vertretern
des Tuaregvolkes ein. Erleben Sie traditionelle Tanzvorführungen
und eine Teezeremonie mit Geschichten aus der Sahara. Informieren
Sie sich über die Projektarbeit von CARE mit der Tuareggemeinschaft.
Geplant sind:
Vortrag: Tradition, Gegenwart und Zukunft
der Tuareg im Niger
Film: Der Treck der Tuareg (ZDF 2003)
|
| Sie
gelten als Inbegriff der stolzen, unabhängigen Nomaden der Sahara.
Doch Kolonialismus, politische Ausgrenzung, gewaltsame Konflikte
und Dürren ließen die Tuareg verarmen. Gemeinsam mit CARE setzt
sich die nigrische Organisation HED-Tamat für die Rechte und
Entwicklung der Nomaden ein. Lesen Sie hierzu unser Themenspezial
Niger. |
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Broschüre
"Frei im Wandern und im Geist - Tuareg" CARE_Tuareg.pdf 1.5
M
Weitere Informationen
unter: www.care.de
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Offiziellen Schätzungen zufolge sind noch
heute weltweit zwischen 100 und 150 Millionen Frauen genitalverstümmelt.
Jährlich müssen sich weitere 2 Millionen häufig noch im
Kindesalter befindliche Mädchen dem grausamen Ritual unterziehen,
um den gesellschaftlichen Vorstellungen von Keuschheit,
Hygiene und Schönheit zu genügen. Die Folgen sind meist
lebenslange gesundheitliche Qualen. Für Hunderttausende
von ihnen bedeutet die Operation den sicheren Tod.
Foto rechts: (I)NTACT - Begegnungen in Tora © Barbara
Schirpke.
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Der Verein
(I)NTACT arbeitet sein 1996 für die Überwindung der Tradition
der weiblichen Beschneidung und mehr Respekt für die Menschenwürde
und Menschenrechte von Frauen und Mädchen in Afrika. Zweck des
Vereins ist es, über das Thema zu informieren, und durch finanzielle
und organisatorische Unterstützung die erzwungene Beschneidung
von Mädchen und Frauen zu bekämpfen. (I)NTACT unterstützt derzeit
26 afrikanische Organisationen in 12 Ländern in ihrem Kampf
gegen den alten Brauch. |
Dabei wurden erhebliche Erfolge, insbesondere
im westafrikanischen Land Benin erzielt, wo im April 2005
das Ende der Tradition der Beschneidung offiziell gefeiert
werden soll. Vielen Tausenden von Mädchen wird dort jedes
Jahr das grausame Schicksal der Beschneidung erspart,
ihr Leben gerettet. Diese Ergebnis wurde insbesondere
durch intensive und flächendeckende Aufklärung der Bevölkerung
an der Basis erreicht.
Foto rechts: (I)NTACT - Dorfjungen in Tora, Nord-Benin
© Barbara Schirpke
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In Seminaren werden Beschneiderinnen über die negativen
Folgen der von ihnen ausgeübten weiblichen Genitalverstümmelung
aufgeklärt. Nicht selten werden sie zu überzeugten Gegnerinnen
dieser Tradition, die dann die Aufklärungsarbeit in
den Dörfern unterstützen.
Weitere Informationen unter: www.intact-ev.de
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